Goodbye JPEG! Wann der Dateiformatwechsel Sinn macht

von Norbert Smuda (Kommentare: 0)

Fashion Fotografie / Smuda Fotografie

 

Fotografen investieren zum Teil sehr hohe Summen in Ihr Equipment, um die bestmögliche Abbildungsleistung zu erzielen. Bei jeder Neuanschaffung werden die neusten Tests zur Rate gezogen, in diversen Foren und Social Media Kanälen die Produktneuheiten diskutiert sowie Erfahrungsberichte von renommierten Fotografen, Agenturen und Fachzeitschriften kritisch unter die Lupe genommen. Hat man sich nach dieser ganzen Odyssee für eine Neuanschaffung entschieden und das Bankkonto steht dem ganzen Vorhaben obendrein auch noch gnädig gegenüber, ist der Zeitraum zum ersten Shooting mit dem neuen „Spielzeug“ oder „Arbeitsgerät“ nicht mehr weit. Ist das gute Stück dann endgültig eingezogen, kann es losgehen und die Ergebnisse werden meist kurze Zeit später im Web zur Schau gestellt. Und da beginnt das Desaster – zumindest bei Facebook. Bilder die mit bester Technik aufgenommen wurden wirken in den meisten Fällen plötzlich alles andere als brillant. Fehler des Fotografen mal ausgenommen. Die Frage nach dem Warum dürften sich wohl schon so einige gestellt haben. Der Grund dafür ist recht einfach: Facebook komprimiert die meisten Daten! JEPGs werden zum Teil drastisch heruntergerechnet. Umgehen kann man diesen Qualitätsverlust mit dem PNG Dateiformat. Die Dateien sind im Vergleich zum JEPG zwar etwas größer, jedoch werden Sie aufgrund ihrer Beschaffenheit von Facebook ohne oder mit kaum merkbaren Qualitätsverlusten wiedergegeben. Ganz sicher geht man bei einer Veröffentlichung von Fotos auf Facebook, wenn man bei der Bildbearbeitung für die Größe der längsten Kante einen Wert von 960px wählt. Mit diesem Wissen verabschiede ich mich bei Facebook vom JPEG Dateiformat und nutze in Zukunft nur noch PNG für meine Fotos.

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